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VDSI Forum NRW 2018

Wandel derArbeitsbedingungen - Auf dem Weg zur Sicherheitsingenieur*in 4.0 ?

Zu dieser Fragestellung setzten sich Anfang September mehr als 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu Themen wie Arbeitsschutzmanagement, Präventionskultur und Inklusion beim diesjährigen VDSI-Forum NRW auf dem Campus Freudenberg auseinander.

Unter dem Titel „Das Arbeitssicherheitsgesetz: ‚Mit 45 Jahren ist noch lange nicht Schluss?‘“ spannte Dipl.-Ing. Christof Barth (Gesellschaft für Systemforschung und Konzeptentwicklung mbH, Köln) in seinem Eröffnungsvortrag den historischen Bogen von der Entstehung des „Gesetzes über Betriebsärzte, Sicherheitsingenieure und andere Fachkräfte für Arbeitssicherheit“ (ASIG) bis hin zu den aktuellen Debatten um die Weiterentwicklung sicherheitstechnischer und betriebsärztlicher Betreuung. Im Rahmen des Themenschwerpunkts „Arbeitsschutzmanagement“ gab Dr. Michael Bretschneider-Hagemes (Kommission Arbeitsschutz und Normung, St. Augustin) einen Überblick zum Entstehungsprozess der in diesem Jahr veröffentlichten Norm „Managementsysteme für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit - Anforderungen mit Anleitung zur Anwendung“. Dipl.-Ing. Lena Weller (Berufsgenossenschaft Holz und Metall) hielt anschließend einen Vortrag zum Thema „Arbeitsschutzmanagement: Ein Instrument der Prävention“.

Der zweite Themenkomplex fokussierte die Möglichkeiten und Grenzen, die eine Präventionskultur für die Förderung einer menschengerechten Arbeitsgestaltung bieten kann. Die beiden Präsentationen von Gregor Doepke (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, Berlin) und Marc Rockhoff (Berufsgenossenschaft Holz und Metall, Dortmund) veranschaulichten die Inhalte, Ziele und Nutzungsoptionen von „kommmitmensch“, der aktuellen Präventionskampagne der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).

Auch der Input von Benjamin Heisel (Institut für Arbeitsmedizin, Sicherheitstechnik und Ergonomie e.V., Wuppertal) zum dritten Themenkomplex „Inklusion“ beschäftigte sich mit der menschengerechten Gestaltung der Arbeitsbedingungen – diesmal aus der Perspektive einer inklusiven Gestaltung von Arbeitsbedingungen für Menschen mit Behinderung.

Zwischen den Vorträgen setzten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen von Plenardiskussionen mit den Chancen und Grenzen eines sich wandelnden Arbeitsschutzes auseinander, der sich mit alten und neuen Fragen der Arbeitswelt konfrontiert sieht. Die Präsentationen zu den Vorträgen finden Sie in der unten stehenden Tabelle.

 

Votragende PersonVortrag

Dipl. -Ing. Christof Barth, M.A. Sebastian Riebe

Das Arbeitssicherheitsgesetz: „Mit 45 Jahren ist noch lange nicht Schluss?“
Dr. Michael Bretschneider-HagemesArbeitsschutzmanagement: „Entwicklung und Status Quo aus Arbeitnehmersicht“
Dipl.-Ing. Lena WellerArbeitsschutzmanagement: „Erfahrungen mit Konzepten der Träger der gesetzlichen Unfallversicherung und Perspektiven“
Gregor DoepkeMenschengerechte Gestaltung der Unternehmenskultur: „Der Beitrag der Präventionskampagne kommmitmensch"
Dipl. Soz. Wiss. Marc RockhoffMenschengerechte Gestaltung der Unternehmenskultur: „Sichere und gesundheitsgerechte Gestaltung betrieblicher Veränderungsprozesse“
M. Sc. Benjamin HeiselMenschengerechte Gestaltung der Arbeitsbedingungen: „Der Beitrag einerinkludierten Gefährdungsbeurteilung"

Das Programm entnehmen Sie bitte dem  Flyer.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

VDSI Forum NRW 2017

Digitalisierung menschengerecht gestalten

Unter diesem Titel fand am 14. September auf dem Campus Freudenberg der Bergischen Universität Wuppertal das neunte öffentliche VDSI-Forum NRW veranstaltet.

Neue Formen der Arbeit, wie digitales, vernetztes und mobiles Arbeiten im Kontext des beschleunigten technischen Wandels waren die zentralen Themen der Veranstaltung mit ca. 120 Teilnehmern. Wie können bei der Gestaltung der Arebitsaufgaben arbeitssicherheitstechnische and arbeitsmedizinische Aspekte adäquat berücksichtigt werden? Dies waren hierbei zentrale Fragestellungen für die rund 150 teilnehmenden Fachleute auf dem Campus Freudenberg der Bergischen Universität.

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier.

Den Vortrag von Herrn Deilmann zu Anforderungen an die Gestaltung der Digitalisierung finden Sie hier.

Austausch von Teilnehmern vor dem Tagungsbeginn (v.l.n.r.): Dipl.-Ing. Heinz-Bernd Hochgreve (LIA.nrw), Prof. Dr. Ralf Pieper (BUW) und Dipl.-Ing. Steffen Röddecke (MAGS NRW); Foto: AG VDSI NRW.
Eröffnung und Grußworte von Dipl.-Ing. Günter Burow von derArbeitsgruppe VDSI NRW und Prof. Dr. Ralf Pieper (BUW); Foto: AG VDSI NRW.

VDSI Forum NRW 2016

Anspruch und Wirklichkeit einer ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung

Zum Thema „Anspruch und Wirklichkeit einer ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung“ wurde am 19. September das gut besuchte, achte VDSI-Forum NRW 2016 auf dem Campus Freudenberg der Bergischen Universität veranstaltet.

Das vor 20 Jahren in Kraft getretene Arbeitsschutzgesetz verfolgt das Ziel, Leben und die Gesundheit der arbeitenden Menschen zu schützen, ihre Arbeitskraft zu erhalten und die Arbeit menschengerecht zu gestalten. Den Diskussionen zum Stand und Ausblick der Humanisierung des Arbeitslebens folgten über 200 Fachleute beim 8. VDSI-Forum NRW in der Bergischen Universität.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, auf welche Weise eine ganzheitliche Beurteilung der Arbeitsbedingungen zur menschengerechten Gestaltung der Arbeit beitragen kann.

Ein Resümee des 8. VDSI-Forums NRW 2016 lautete, dass das Arbeitsschutzgesetz wichtige Impulse zur menschengerechten Gestaltung der Arbeit gesetzt hat. Zugleich war ein Ergebnis der Diskussionen, dass in Zeiten einer stetig fortschreitenden Arbeitsteilung, Digitalisierung und Entgrenzung der Arbeit die Verbesserung von Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten eine ständige Herausforderung für alle Akteure ist.

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier.

In der folgenden Tabelle finden Sie die Zusammenfassungen und Eindrücke der Vorträge, wie sie in dem 12. Band des Sicherheitswissenschaftlichen Kolloquiums (2015 - 2016) veröffentlichet worden sind.

Votragende PersonVortrag
Prof. Dr. Ralf Pieper20 Jahre Arbeitsschutzgesetz: Anspruch und Wirklichkeit einer ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung
Dr. Helmut Deden20 Jahre Arbeitsschutzgesetz: Anspruch und Wirklichkeit einer ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung
Dipl.-Psych. Axel Homann

20 Jahre Arbeitsschutzgesetz: Anspruch und Wirklichkeit einer ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung

Peter Camin20 Jahre Arbeitsschutzgesetz - Sicht einer Betriebsrats
Dr. med. Kerstin LepiqueEine Geburtstagslaudatio aus betriebsärztlicher Sichtweise
Dipl.-Ing. Harald Gröner20 Jahre Arbeitsschutzgesetz - Fluch oder Segen?
Prof. Dr. Ralf Pieper20 Jahre Arbeitsschutzgesetz: Menschengerechte Gestaltung von Arbeit
Dipl.-Ing. Karl-Heinz LangHandlungsfelder einer ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung: Was bedeutet ganzheitlich?
Prof. Dr. André KlußmannHandlungsfelder einer ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung: Verfahren zur ganzheitlichen Beurteilung der Arbeitsbedingungen im Betrieb
Dipl.-Ing. Thomas WalkowiakGanzheitliche Gefährdungsbeurteilung - alter Wein in neuen Schläuchen? Praxisbeispiel - psychische Belastungen
Dipl.-Ing. Katrin ZittlauDemografischer Wandel in der Arbeitswelt - Handlungsempfehlungen aus Sicht des Arbeitsschutzes
Moderator Dipl.-Ing. Günter Burow (VDSI Region Köln) mit denPodiumsdiskutanten Dr. Helmut Deden, Dr. med. Kerstin Lepique,Dipl.-Ing. Harald Gröner, Peter Camin und Dipl.-Psych. Axel Hofmann(v.r.n.l.). Foto: Lutz Speitkamp.
Moderator Prof. Dr. Ralf Pieper (Bergische Universität Wuppertal) stellt die strukturierenden Leitfragen für die Podiumsdiskussion vor. Foto: Lutz Speitkamp.
Engagierte Teilnahme des Plenums bei der Podiumsdiskussion. Foto: Lutz Speitkamp.
Fingerfood zur Stärkung der Teilnehmer/innen. Foto: Lutz Speitkamp.
... auf dem Campus Freudenberg der Bergischen Universität Wuppertal. Foto: Lutz Speitkamp.
Dipl.-Ing. Isfried Brandt-Falkenthal sprach im Namen des VDSI-Vorstandes die Grußworte für das 8. VDSI-Forum NRW 2016. Foto: Lutz Speitkamp.

VDSI Forum NRW 2015

Betriebssicherheitsverordnung

Am 3. September 2015 fand zu diesem Thema das siebte VDSI Forum NRW an der Bergischen Universität Wuppertal statt.

Mit der Novellierung der Betriebssicherheitsverordnung erwartete die Unternehmen seit dem 1. Juni 2015 eine erneute Herausforderung, den gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden.  Was ändert sich denn wirklich? Was waren die Beweggründe für die Änderungen? Welche Hilfestellungen stehen den Fachkräften für Arbeitssicherheit bei der Beratung zur Verfügung? Das VDSI-Forum NRW hat sich mit diesen und weiteren Fragestellungen beschäftigen und Lösungen für die betriebliche Praxis geliefert.

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier.

Den Impulsvortrag Beweggründe und Motive zur Änderung der BetrSichV von Prof. Dr. Ralf Pieper finden Sie hier.