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VDSI Forum NRW 2019

Betrieblicher Wandel: Sicherheit und Gesundheitsschutz mitgestalten!

Mit dieser Thematik befasste sich das 11. VDSI-Forum NRW, das am 19. September 2019 in Wuppertal stattfand. Spannende Vorträge wurden ergänzt durch die Vorstellung von erfolgreichen Praxisbeispielen in Unternehmen und regen Diskussionen der über 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer rund um den Wandel in den Betrieben und die Unterstützung durch die Fachkräfte für Arbeitssicherheit bei der (Mit-)Gestaltung der Arbeitsbedingungen.

Mit seinem Vortrag zu der Fragestellung, ob (permanente) Restrukturierungen in Unternehmen und Verwaltungen ein unterschätztes Risiko für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit darstellen, brachte Dr. Kai Seiler, Präsident des Landesinstituts für Arbeitsgestaltung des Landes Nordrhein-Westfalen (LIA.nrw) den thematischen Einstieg für das Forum. Frau WissD`in Sabine Sommer (BAuA, Berlin), widmete sich in ihrem Vortrag insbesondere den Fragen, wie Fachkräfte für Arbeitssicherheit ihre Aufgabe, eine geeignete Organisation zu schaffen und die Integration von Sicherheit und Gesundheitsschutz in die Führungstätigkeit zu unterstützen, wahrnehmen und wo Chancen und Herausforderungen insbesondere bei Restrukturierungsprozessen und zunehmend digitalisierten Arbeitsprozessen liegen. Dr. Britta Schmitt-Howe (BAuA, Berlin) präsentierte aktuelle Erkenntnisse aus einem BAuA-Forschungsprojekt, und gibt den Anwesenden somit einen Einblick, wie Betriebe ihre Präventionskultur leben. Welchen Beitrag die betriebliche Gesundheitsförderung zum betrieblichen Arbeitsschutz beitragen kann wurde von Prof. Dr. Gudrun Faller von der Hochschule für Gesundheit in Bochum und der Deutschen Gesellschaft für Public Health (DGPH), Arbeitsgruppe Gesundheit und Arbeit, im Rahmen ihres Vortrages diskutiert. Dr. Markus Buch von der RWE Power AG in Köln berichtete wie Ergonomie-Scouts beteiligungs-orientiert und fachkompetent in der betrieblichen Praxis zur wirksamen Arbeitserleichterung beitragen können.

Am Nachmittag wurden dann vier Beispiele für die konkrete betriebliche Umsetzung vorgestellt: Klaus Ehrentraut von der RWE Power AG in Essen und berichtete über den erfolgreichen Einsatz des Arbeitssicherheits-Spiels „Safety Academy - No risk, have fun“ im Konzern der RWE. Michael Chaberny von der STRABAG AG in Köln präsentierte Best Practice-Lösungen aus seinem Unternehmen sowie den SGU-Kalender, welcher seit dem Jahr 2014 stetig professioneller im STRABAG-Konzern Verwendung findet. Günter Burow, präsentierte ein Adventsgewinnspiel zur Sicherheit am Arbeitsplatz, welches bei der Firma Pfeifer & Langen GmbH & Co. KG in Köln im Einsatz ist. Abschließend präsentierte Stefan Bartel von der SB Academy in Augsburg, wie eine erfolgreiche Kommunikation von den Fachkräften für Arbeitssicherheit im Betrieb gestaltet werden kann.

Die Inhalte der Vorträge wurden durch eine abschließende Diskussion der Rolle der sicherheits-technischen Beratung und Unterstützung sowie ihrer Weiterentwicklung im Hinblick auf eine sichere, gesundheits- und menschengerechte Gestaltung der betrieblichen Organisation im betrieblichen Wandel abgerundet.

Fotos: ASER, Wuppertal

Die Präsentationen zu den Vorträgen finden Sie in der unten stehenden Tabelle.

 

Vortragende PersonVortrag

Dr. Kai Seiler

(Permanente) Restrukturierungen in Unternehmen und Verwaltungen – ein unterschätztes Risiko für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit?
WissD'in Sabine SommerOrganisation des betrieblichen Arbeitsschutzes - Daten und Fakten; Chancen und Herausforderungen
Dr. Britta Schmitt-HoweWie leben Betriebe ihre Präventionskultur? Erkenntnisse aus Organisationen
Prof. Dr. Gudrun FallerWelchen Beitrag kann die betriebliche Gesundheitsförderung zum betrieblichen Arbeitsschutz leisten?
Dr. Markus BuchErgonomie-Scouts: Beteiligungsorientiert zur Arbeitserleichterung

Das Programm entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

 

 

Moderatoren Prof. Dr. Ralf Pieper und Dipl.-Ing. Günter Burow (v.l.n.r.).
Dr. Britta Schmitt-Howe.
Dr. Kai Sailer.
WissD’in Sabine Sommer und die Moderatoren während der Plenumsdiskussion.
Prof. Dr. Gudrun Faller.
Dr. Markus Buch.
Klaus Ehrentraut.
Michael Chaberney.
Günter Burow.
Stefan Bartel.
FZH-Veranstaltungszentrum der Bergischen Universi-tät Wuppertal auf dem Campus Freudenberg.
Abschließende Plenumsdiskussion am Nachmittag.
Dipl.-Ing. Günter Burow und Prof. Dr. Ralf Pieper.
 
 

VDSI Forum NRW 2018

Wandel der Arbeitsbedingungen - Auf dem Weg zur Sicherheitsingenieur*in 4.0 ?

Zu dieser Fragestellung setzten sich Anfang September mehr als 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu Themen wie Arbeitsschutzmanagement, Präventionskultur und Inklusion beim diesjährigen VDSI-Forum NRW auf dem Campus Freudenberg auseinander.

Unter dem Titel „Das Arbeitssicherheitsgesetz: ‚Mit 45 Jahren ist noch lange nicht Schluss?‘“ spannte Dipl.-Ing. Christof Barth (Gesellschaft für Systemforschung und Konzeptentwicklung mbH, Köln) in seinem Eröffnungsvortrag den historischen Bogen von der Entstehung des „Gesetzes über Betriebsärzte, Sicherheitsingenieure und andere Fachkräfte für Arbeitssicherheit“ (ASIG) bis hin zu den aktuellen Debatten um die Weiterentwicklung sicherheitstechnischer und betriebsärztlicher Betreuung. Im Rahmen des Themenschwerpunkts „Arbeitsschutzmanagement“ gab Dr. Michael Bretschneider-Hagemes (Kommission Arbeitsschutz und Normung, St. Augustin) einen Überblick zum Entstehungsprozess der in diesem Jahr veröffentlichten Norm „Managementsysteme für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit - Anforderungen mit Anleitung zur Anwendung“. Dipl.-Ing. Lena Weller (Berufsgenossenschaft Holz und Metall) hielt anschließend einen Vortrag zum Thema „Arbeitsschutzmanagement: Ein Instrument der Prävention“.

Der zweite Themenkomplex fokussierte die Möglichkeiten und Grenzen, die eine Präventionskultur für die Förderung einer menschengerechten Arbeitsgestaltung bieten kann. Die beiden Präsentationen von Gregor Doepke (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, Berlin) und Marc Rockhoff (Berufsgenossenschaft Holz und Metall, Dortmund) veranschaulichten die Inhalte, Ziele und Nutzungsoptionen von „kommmitmensch“, der aktuellen Präventionskampagne der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).

Auch der Input von Benjamin Heisel (Institut für Arbeitsmedizin, Sicherheitstechnik und Ergonomie e.V., Wuppertal) zum dritten Themenkomplex „Inklusion“ beschäftigte sich mit der menschengerechten Gestaltung der Arbeitsbedingungen – diesmal aus der Perspektive einer inklusiven Gestaltung von Arbeitsbedingungen für Menschen mit Behinderung.

Zwischen den Vorträgen setzten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen von Plenardiskussionen mit den Chancen und Grenzen eines sich wandelnden Arbeitsschutzes auseinander, der sich mit alten und neuen Fragen der Arbeitswelt konfrontiert sieht.

Fotos: AG VDSI NRW

Die Präsentationen zu den Vorträgen finden Sie in der unten stehenden Tabelle.


 

Vortragende PersonVortrag

Dipl. -Ing. Christof Barth, M.A. Sebastian Riebe

Das Arbeitssicherheitsgesetz: „Mit 45 Jahren ist noch lange nicht Schluss?“
Dr. Michael Bretschneider-HagemesArbeitsschutzmanagement: „Entwicklung und Status Quo aus Arbeitnehmersicht“
Dipl.-Ing. Lena WellerArbeitsschutzmanagement: „Erfahrungen mit Konzepten der Träger der gesetzlichen Unfallversicherung und Perspektiven“
Gregor DoepkeMenschengerechte Gestaltung der Unternehmenskultur: „Der Beitrag der Präventionskampagne kommmitmensch"
Dipl. Soz. Wiss. Marc RockhoffMenschengerechte Gestaltung der Unternehmenskultur: „Sichere und gesundheitsgerechte Gestaltung betrieblicher Veränderungsprozesse“
M. Sc. Benjamin HeiselMenschengerechte Gestaltung der Arbeitsbedingungen: „Der Beitrag einerinkludierten Gefährdungsbeurteilung"

Das Programm entnehmen Sie bitte dem  Flyer.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

Einige Referent*innen des VDSI Forums NRW 2018
Kommunikation und Genuss
Gespannte Aufmerksamkeit I
Dipl.-Ing. Christof Barth (Systemkonzept, Köln) und Prof. Dr. Ralf Pieper (Bergische Universität)
Gespannte Aufmerksamkeit II
 

VDSI Forum NRW 2017

Digitalisierung menschengerecht gestalten

Unter diesem Titel fand am 14. September auf dem Campus Freudenberg der Bergischen Universität Wuppertal das neunte öffentliche VDSI-Forum NRW veranstaltet.

Neue Formen der Arbeit, wie digitales, vernetztes und mobiles Arbeiten im Kontext des beschleunigten technischen Wandels waren die zentralen Themen der Veranstaltung mit ca. 120 Teilnehmern. Wie können bei der Gestaltung der Arebitsaufgaben arbeitssicherheitstechnische and arbeitsmedizinische Aspekte adäquat berücksichtigt werden? Dies waren hierbei zentrale Fragestellungen für die rund 150 teilnehmenden Fachleute auf dem Campus Freudenberg der Bergischen Universität.

Fotos: AG VDSI NRW

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier.

Den Vortrag von Herrn Deilmann zu Anforderungen an die Gestaltung der Digitalisierung finden Sie hier.

Austausch von Teilnehmern vor dem Tagungsbeginn (v.l.n.r.): Dipl.-Ing. Heinz-Bernd Hochgreve (LIA.nrw), Prof. Dr. Ralf Pieper (BUW) und Dipl.-Ing. Steffen Röddecke (MAGS NRW)
Eröffnung und Grußworte von Dipl.-Ing. Günter Burow von derArbeitsgruppe VDSI NRW und Prof. Dr. Ralf Pieper (BUW)

VDSI Forum NRW 2016

Anspruch und Wirklichkeit einer ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung

Zum Thema „Anspruch und Wirklichkeit einer ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung“ wurde am 19. September das gut besuchte, achte VDSI-Forum NRW 2016 auf dem Campus Freudenberg der Bergischen Universität veranstaltet.

Das vor 20 Jahren in Kraft getretene Arbeitsschutzgesetz verfolgt das Ziel, Leben und die Gesundheit der arbeitenden Menschen zu schützen, ihre Arbeitskraft zu erhalten und die Arbeit menschengerecht zu gestalten. Den Diskussionen zum Stand und Ausblick der Humanisierung des Arbeitslebens folgten über 200 Fachleute beim 8. VDSI-Forum NRW in der Bergischen Universität.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, auf welche Weise eine ganzheitliche Beurteilung der Arbeitsbedingungen zur menschengerechten Gestaltung der Arbeit beitragen kann.

Ein Resümee des 8. VDSI-Forums NRW 2016 lautete, dass das Arbeitsschutzgesetz wichtige Impulse zur menschengerechten Gestaltung der Arbeit gesetzt hat. Zugleich war ein Ergebnis der Diskussionen, dass in Zeiten einer stetig fortschreitenden Arbeitsteilung, Digitalisierung und Entgrenzung der Arbeit die Verbesserung von Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten eine ständige Herausforderung für alle Akteure ist.

Fotos: Lutz Speitkamp

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier.

In der folgenden Tabelle finden Sie die Zusammenfassungen und Eindrücke der Vorträge, wie sie in dem 12. Band des Sicherheitswissenschaftlichen Kolloquiums (2015 - 2016) veröffentlichet worden sind.

Vortragende PersonVortrag
Prof. Dr. Ralf Pieper20 Jahre Arbeitsschutzgesetz: Anspruch und Wirklichkeit einer ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung
Dr. Helmut Deden20 Jahre Arbeitsschutzgesetz: Anspruch und Wirklichkeit einer ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung
Dipl.-Psych. Axel Homann

20 Jahre Arbeitsschutzgesetz: Anspruch und Wirklichkeit einer ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung

Peter Camin20 Jahre Arbeitsschutzgesetz - Sicht einer Betriebsrats
Dr. med. Kerstin LepiqueEine Geburtstagslaudatio aus betriebsärztlicher Sichtweise
Dipl.-Ing. Harald Gröner20 Jahre Arbeitsschutzgesetz - Fluch oder Segen?
Prof. Dr. Ralf Pieper20 Jahre Arbeitsschutzgesetz: Menschengerechte Gestaltung von Arbeit
Dipl.-Ing. Karl-Heinz LangHandlungsfelder einer ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung: Was bedeutet ganzheitlich?
Prof. Dr. André KlußmannHandlungsfelder einer ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung: Verfahren zur ganzheitlichen Beurteilung der Arbeitsbedingungen im Betrieb
Dipl.-Ing. Thomas WalkowiakGanzheitliche Gefährdungsbeurteilung - alter Wein in neuen Schläuchen? Praxisbeispiel - psychische Belastungen
Dipl.-Ing. Katrin ZittlauDemografischer Wandel in der Arbeitswelt - Handlungsempfehlungen aus Sicht des Arbeitsschutzes
Moderator Dipl.-Ing. Günter Burow (VDSI Region Köln) mit denPodiumsdiskutanten Dr. Helmut Deden, Dr. med. Kerstin Lepique,Dipl.-Ing. Harald Gröner, Peter Camin und Dipl.-Psych. Axel Hofmann(v.r.n.l.).
Moderator Prof. Dr. Ralf Pieper (Bergische Universität Wuppertal) stellt die strukturierenden Leitfragen für die Podiumsdiskussion vor.
Engagierte Teilnahme des Plenums bei der Podiumsdiskussion.
Fingerfood zur Stärkung der Teilnehmer/innen.
... auf dem Campus Freudenberg der Bergischen Universität Wuppertal.
Dipl.-Ing. Isfried Brandt-Falkenthal sprach im Namen des VDSI-Vorstandes die Grußworte für das 8. VDSI-Forum NRW 2016.

VDSI Forum NRW 2015

Betriebssicherheitsverordnung

Am 3. September 2015 fand zu diesem Thema das siebte VDSI Forum NRW an der Bergischen Universität Wuppertal statt.

Mit der Novellierung der Betriebssicherheitsverordnung erwartete die Unternehmen seit dem 1. Juni 2015 eine erneute Herausforderung, den gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden.  Was ändert sich denn wirklich? Was waren die Beweggründe für die Änderungen? Welche Hilfestellungen stehen den Fachkräften für Arbeitssicherheit bei der Beratung zur Verfügung? Das VDSI-Forum NRW hat sich mit diesen und weiteren Fragestellungen beschäftigen und Lösungen für die betriebliche Praxis geliefert.
Fotos: Detlev Niemietz, Dortmund

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier.

Den Impulsvortrag Beweggründe und Motive zur Änderung der BetrSichV von Prof. Dr. Ralf Pieper finden Sie hier.

 

 

Prof. Dr. Ralf Pieper mit einem Impulsvortrag über die Beweggründe und Motive zur Änderung der BetrSichV
Podiumsdiskussion
Referenten im Gespräch
Referenten im Gespräch
Das Institut für Ernährung (esg) sorgt für eine kleine Stärkung in der Pause
Foyer auf dem Campus Grifflenberg der Bergischen Universität Wuppertal